
Sebastian Baumann und Enno Hermans diskutieren praxisbezogen und immer wieder mit spannenden Gäst:innen über aktuelle Entwicklungen und Themen der Systemischen Psychotherapie. Einblicke in die therapeutische Praxis und Auseinandersetzung mit relevanten Aspekten für die Zielgruppe der Systemischen Psychotherapeut:innen (auch in Ausbildung).
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In dieser Folge sitzen Sebastian und Enno (diesmal live!) zusammen mit der systemischen Psychotherapeutin Elena Mayninger aus Neckargmünd am Mikrofon. Elena teilt ihren spannenden Weg von der „Zweck-Ehe“ mit der Verhaltenstherapie hin zur systemischen Kassenzulassung. Sie berichtet, wie sie ihren Praxisalltag nun radikal anders gestaltet: Warum sie Termine oft nur alle 3 bis 4 Wochen vergibt, wieso Flipcharts bei ihr auf dem Tisch liegen und warum offene Kisten statt geschlossener Schubladen ihren Raum prägen. Ein inspirierendes Gespräch über den Mut zur eigenen therapeutischen Handschrift und Passung, das Mehrpersonensetting und die Kunst, Therapieziele als Bewegungsmoment zu nutzen.
Namen, die in dieser Folge von ihr genannt werden:
Helm Stierlin: Sein Konzept der „bezogenen Individuation“ wird von Elena als prägend für ihren fachlichen Weg und ihre Autonomieentwicklung genannt.
Gunther Schmidt: Sein Zitat, dass Ziele nicht dazu da sind, erreicht zu werden, sondern um „in Bewegung zu kommen“, wird als Leitmotiv erwähnt.
Weitere genannte Namen: Arnold Retzer, Ulrich Clement und Fischer wurden als Persönlichkeiten genannt, die Elena in ihrer Ausbildung oder durch ihre Literatur beeinflusst haben.











